Chronik der Bogenschützen Lockenhaus -
des Vereins
"Erste Burgenländische Bogenschützen Lockenhaus"

Aufgrund ihrer Begeisterung für Bogen & Pfeil entschlossen sich
Peter Stecher, Paul Horvath und Adolf Loibl im Jahre 1991 einen
Bogenschützenverein in Lockenhaus zu gründen - Der Verein "Erste
burgenländische Bogenschützen Lockenhaus" war geboren.

In den Anfangsjahren waren noch alle gängigen Bogenformen (Compound,
FITA, Jagdrecurve und Langbogen) vertreten und der Verein erfreute
sich regen Zulaufs. Mitte der Neunziger Jahre zählten die Lockenhauser
Bogenschützen über 40 Mitglieder. Dieser Stand konnte erst 2006 durch
ein allgemeines Aufleben des Interesses am Bogensport wieder erreicht
werden.
Im Laufe der Jahre verlagerte sich das Interesse der Mitglieder mehr
in Richtung Traditionelles Bogenschießen. Erwähnenswert ist aber,
dass die ersten burgenländischen FITA-Lizenzen an Mitglieder des Lockenhauser
Vereins vergeben wurden.
Die Lockenhauser Schützen hielten in den ersten Jahren ausschliesslich
interne Turniere ab, bis im Jahre 1994 die damals legendären "Longbowmeetings"
ins Leben gerufen wurden. Einmal im Jahr traf man sich mit guten Freunden
aus ganz Österreich, um gemeinsam am Wochenende zu schiessen, zu essen
und zu feiern. Die Anfänge waren schwierig und aus finanziellen Gründen
waren damals noch viele Scheiben aus Pappkarton gefertigt, was aber
der Freude am Schiessen keinen Abbruch tat. Vereinsinterne Trainings
fanden meist als sogenanntes "stump shooting" statt, wobei auf Ziele
im Gelände, vorwiegend Baumstümpfe, daher stammt der Name, geschossen
wurde.
Seit 2005 steht den Mitgliedern des Vereins und deren Gästen
ein permanenter3D-Parcours in Lockenhaus zur Verfügung. Regelmäßig
werden für Einsteiger Schießtechnik-Seminare abgehalten.
Die zwei Lockenhauser Turniere: "OLD MASTERS HUNTER ROUND"
und "OLD MASTERS WINTER ROUND" sind für viele Bogenschützen
zu gern besuchten Treffen gleichgesinnter "Traditioneller"
geworden.
Wird fortgesetzt ...
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